Bauweise

Grundriss solarAKTIVhaus

Abmessungen:

11,20m x 7,10m + 3,80m x 3,10m

Wohnfläche: EG ca. 65 m²; OG ca. 63 m² (+ Dachterrasse)
Nutzfläche: Carport (+ Kellergeschoss oder Teilunterkellerung möglich)

KfW-40 Haus

Massivholzmauer: 350mm (250mm Vollholz + 100mm Holzweichfaserplatte) diffusionsoffen,
U-Wert der Außenwand: 0,19 W/(K*m²)

Fassade: Putz Dach: Satteldach 33°/ 60°, Eindeckung: Betondachstein

Dachdämmung: Zellulose Fenster: hochwertige Holzfenster, dreifachverglast

Heizung: Fußbodenheizung

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Planen ohne Zwänge: Außen wie innen frei und individuell

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Mit der Massiv-Holz-Mauer (MHM) wird Holz zu einem Hightech-Werkstoff, mit dem sich architektonische Visionen verwirklichen lassen.

Machen Sie sich also den Kopf frei: Mit der MHM können Sie oder Ihr Architekt ohne Rastermaße Grundrisse mit viel Platz auch für unkonventionelle Ideen planen. Ob modern oder rustikal, nach Ihren Vorgaben und Plänen werden Ihre Haus- und Wandteile dann millimetergenau per 3D-CAD produziert.

 

Bauen ohne Stress: Schnell, exakt und sauber

Ein bis drei Tage Rohbauzeit sind mit der Massiv-Holz-Mauer keine Utopie, sondern Alltag. Mehr Zeit braucht ein Fachbetrieb mit einer Handvoll Zimmerleute für ein typisches Einfamilienhaus inklusive Dachstuhl ab Fundament oder Kellerdecke nicht. Das spart nicht nur bei Kranstandzeiten oder der Miete bis zum Einzug, sondern schont auch die Nerven.

Denn die massiven Wandelemente für das Traumhaus werden fertig an den Bauplatz geliefert und müssen dort nur noch zusammengeschraubt werden, so dass bereits am zweiten oder dritten Tag das trockene Haus vom eigenen Dach geschützt ist.

Die Wand, die für Sie atmet und dennoch dicht hält

Chemie, Schimmel, Strahlenschutz, Allergien, Zugluft: Immer mehr bestimmen gesundheitliche Aspekte das Thema Wohnen. Mit der Massivholzmauer haben Sie die richtigen Antworten. Denn Holz wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden des Menschen und sein Immunsystem aus. Wohnhygienische Untersuchungen belegen, dass Holzbauten die in den Räumen vorhandene Feuchtigkeit hervorragend aufnehmen können und bei zu trockender Luft wieder abgeben - je massiver, also je mehr Holzmasse, desto besser.

 

Mehr Brandschutz als nötig

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Klar, mit Holz macht man Feuer. Doch so mancher erinnert sich an gescheiterte Lagerfeuer-Romantik, denn Holz will gar nicht brennen: Es verkohlt an der Oberfläche, bildet eine Holzkohleschicht und schützt damit seine Struktur vor Zerstörung. Der Kern bleibt damit lange tragfähig und so ist ein plötzlicher Zusammenbruch bei einem Holzhaus nicht zu befürchten.

Wo man sich bei Stahlträger- oder Ziegelkonstruktionen den Kopf zerbricht, wie man mit möglichst wenig zusätzlichen Materialien eine anständige Brandschutzklasse erreicht, schaffte bereits die nackte MHM in der Dicke von 20,5 cm bei Messungen der MFPA Leipzig locker die hervorragende Feuerwiderstandklasse F 90-B - obwohl bei Reihen- und Mehrfamilienhäusern niedriger Höhe schon die F 30-B den Vorschriften genügen würde und für den Einfamilienhausbau in der Regel überhaupt keine besonderen Brandschutzanforderungen gestellt werden.

Klassifiziert werden die Feuerwiderstandsklassen der einzelnen Bauteile nach DIN 4102-4, die Zahl "F 30" bedeutet, dass die Tragfähigkeit der Bauteile über mindestens 30 Minuten sichergestellt ist, womit die MHM hier die Vorgaben zu 300 Prozent erfüllt und andere Massivbausysteme wie Ziegel oder Porenbeton übertrifft. Und auch Gebäude mit bis zu fünf Geschossen mit höheren Brandschutzanforderungen können somit in Holzbauweise realisiert werden.

So finden auch Feuerwehrleute den Baustoff Holz sympathisch: "Wir vertrauen auf den Baustoff Holz. Im Brandfall bleibt die Holzkonstruktion lange stabil. Das erleichtert uns die Arbeit. Wenn Holz brennt, dann langsam und gleichmäßig. Das Versagen einer Holzkonstruktion kündigt sich an, während eine Stahlkonstruktion plötzlich und unabsehbar ihre Festigkeit verliert", so Wilfried Haffa, Kommandant der FFW Rietheim-Weilheim, die ihr technisches Zentrum aus Holz gebaut hat.

Zitat aus: "Natürlich Holz - Allem gewachsen", Holzabsatzfonds 2005

Umfangreichen Studien und Analysen zum Brandverhalten belegen: Die Gefahr eines Brandes hängt von der Einrichtung ab, nicht von der Bauweise. In der ersten halben Stunde ist ein Gebäude selbst nicht an der Brandentwicklung beteiligt. Wohnungseinrichtungen, Teppiche, Gardinen, Bodenbeläge und kunststoffbeschichtete Möbel, brennen lange vor der baulichen Konstruktion. Von ihnen und ihrer Rauchentwicklung geht in dieser Zeit die größte Gefahr aus, während Holz selbst deutlich weniger giftige Brandgase entwickelt als andere Baustoffe.

Darüber hinaus können Holzbauten neben ihrer hohen Standsicherheit im Brandfalle nicht ausglühen (wie im Stahlbau), entwickeln keine Kamineffekte, und Hohlraumbrände sind durch den massiven, geschlossenen Aufbau der MHM nicht möglich.